Die Entstehung von Arik dem Bären früher und heute:

So sah der erste Bär aus.

Das ist tatsächlich der erste Eisbär, den ich für die Firma Arktis Software GmbH gezeichnet habe. Zu diesem Zeitpunkt war der Bär noch gar nicht als Imagefigur gedacht. Vielmehr war der Bär Teil einer grottenschlechten Bildersammlung, die wir über Arktis als Clipart-CD vermarkten wollten. Vielen der darin enthaltenen Bildern fehlte einfach die Reife um überhaupt für irgendeine Nutzung tauglich zu sein. Der Bär war eines der besten Motive aus der Sammlung, was - von meinem jetzigen Standpunkt aus gesehen - nicht für den Bären, sondern eher gegen die Sammlung spricht. Es war eben eine Zeit der Unschuld, als ich in maßloser Überschätzung der eigenen Fähigkeiten, glaubte Clipart in kontinuierlich gleich (guter) Qualität liefern zu können. Hier noch weitere Beispiele meines Schaffens anno 1994...
Alle diese Bilder wurden noch mit Tusche zu Papier gebracht, meist sogar ohne Vorzeichnung mit Bleistift, was vielen dieser Bilder gut getan hätte. Dennoch haben es diese Bilder in die frühen Kataloge von Arktis geschafft. Zur Farbgestaltung habe ich anfangs noch plump mit Buntstift ausgemalt, später die Zeichnungen gescannt, mühevoll freigestellt und farbig gestaltet. Ohne die leiseste Ahnung von Photoshop 3.0 habe ich mich mittels Try&Error an die digitale Farbgestaltung gewagt. Immerhin hatte ich als Eingabegerät schon ein Wacom Grafiktablett A6 ADB verbunden mit einem Apple PowerPC 6100.
Durch unzureichende Kenntnisse der Grafiksoftware haben mich allerdings selbst fertig gemacht. Dass man über das Protokoll auch mehr als ein Undo zur Verfügung hat, habe ich beängstigend spät festgestellt. So habe ich einen Doppelfehler nur durch "Zurück zur letzen Version" korrigieren können. Man kann sich vorstellen, das dabei reichlich Arbeit für nichts anfällt.
Oder das Freistellen der Figuren: Gut, den Zauberstab habe ich auch da schon begriffen, trotzdem bleiben meist weiße Reste an den Konturen hängen. Statt einfach mal eine SW-Grafik als multiplizierte Ebene anzulegen, habe ich entweder als Bitmap gescannt mit allen Einbußen, die man dabei hinzunehmen hat, oder ich habe mühevoll jede Kontur nachradiert - tja, wer lesen kann ist klar im Vorteil.
  Diashow der Imagefiguren